Digitale Drachen auf Smartphone und Papier

Morgen ist es soweit: die #next13 (http://nextberlin.eu) startet in Berlin – zum vierten Mal, nachdem sie von Hamburg in die Hauptstadt gezogen ist.

Unter dem Motto „Here Be Dragons“ diskutiert die „Digitale Elite“ auf drei Bühnen und in sechs Workshops nichts weniger als die ‚digitale Zukunft‘. Das Motto, das auch schon vom Chaos Computer Club verwendet wurde, warnte früher vor weißen Flecken auf der Landkarte: „Hier könnten Drachen sein“.

Eröffnet wird die digitale Drachenjagd am Dienstag um 9.30 Uhr von Neelie Kroes (@NeelieKroesEU), EU-Kommissarin für Digitale Agenda. Mit Spannung erwartet wird der Slot „The future of digital economy“ mit Peer Steinbrück, dem aktuellen Kanzlerkandidaten der SPD.

Tickets sind noch erhältlich; es gibt sogar einen Last-Minute-Discount von 40%. Das komplette Programm steht hier.

Besucher und Referenten können sich in der next13-Community unter bizzabo vernetzen. Hierzu muss die entsprechende App für iOS oder Android heruntergeladen werden. Nach Öffnen der App wird die NEXT BERLIN 2013 unter „Discover upcoming events“ angezeigt, wenn man sich schon in Berlin befindet. Ist man noch außerhalb der Region, erreicht man die NEXT mit dem Suchbegriff ’next‘ direkt von der Startseite aus. Innerhalb der NEXT13 Section der App findet man eine klickbare Agenda; die Anordnung nach Spalten – für jede Bühne eine – macht die Orientierung einfach. Jeder Slot ist klickbar und zeigt Details wie Speaker, Beschreibung, Uhrzeit und ein tweet-Fenster, in welchem allerdings „nur“ der Hashtag #next13 vorgegeben ist. Der zu twitternde Slot müsste manuell eingetippt werden.

Next Community in der Bizzabo App

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Die große Stärke der bizzabo-Community-App ist die Networking-Funktion. Die Teilnehmer können sich mit ihrem LinkedIn-Profil global bei bizzabo registrieren und zusätzlich ihren Twitter-Account verknüpfen. Ist das einmal erledigt, kann man für jede Veranstaltung einfach Mitglied der Community  werden und sich mit diesen Profilen präsentieren. Die Pflege eines eigenen Profils für jede Veranstaltung entfällt. Insofern hat der Veranstalter SinnerSchrader sicherlich eine gute Entscheidung getroffen, keine eigene, isolierte App für die #next13 zu beauftragen, sondern die Vorteile einer Multi-Event-App zu nutzen, die auf Networking fokussiert und Zugang zu stets aktuellen Nutzerprofilen gewährt. Mehr zur App im offiziellen NEXT13-Blogpost von Julian Hinz.

Damit nun nicht die gesamte Community im Rachen des digitalen Drachens verschwindet, haben die Veranstalter einen Reminder eingebaut, der uns auf dem Boden Berlins hält und uns daran erinnert, wo wir eigentlich herkommen. Denn das Ticket zum Einlass muss auf Papier ausgedruckt werden.

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