It’s a small world, after all: Nokia World als Gradmesser der Marke

Mein erstes Mobiltelefon war ein Nokia 2110. Es folgte ein 6100, ein 3510 … die Nummern habe ich nicht mehr im Kopf. Nach kurzem Intermezzo mit SE k750i (emotional schwere Umstellung, Verrat!), habe ich seit 20 Monaten ein N95, das ich kaum aus der Hand lege.

Will sagen: ich war von Anfang an Nokia Fan – hauptsächlich wegen der Bedienung. Weder Siemens noch Windows-Geräte kamen für mich in Frage. Und ein iPhone schon gar nicht – wegen der wenigen Megapixel und fehlenden Funktionen.

Am 2. und 3.  September stellt Nokia auf der Nokia World 2009 seine neuen Schätzchen vor. Die Veranstaltung (Agenda)  ist eine Mischung aus Keynotes mit ernster Miene am Vormittag und aufregenden Produktpräsentationen am Nachmittag. Der Social Media Buzz hat soweit gut funktioniert; Begeisterte Blogger stellten fleißig Videos, Photos und Produktbesprechungen ins Netz, verliebte (und einige kritische) Tweets purzeln pausenlos durch. Das Medienecho war am ersten Tag eher verhalten-sachlich (chip.de, spiegel.de, während etwa die sueddeutsche.de das Thema völlig ignoriert).

Nun geht es mir ja hier um Marken. Also frage ich mich mal: Wo steht Nokia nach dem heutigen Tag der Nokia World 2009? Natürlich wird dies keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine kleine, subjektiv geprägte Bestandsaufnahme. Aber eine Marke ist schließlich nichts anderes als ein Gefühl, oder?

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