Meta Change: Julian Assange per Skype zum Conventioncamp 2012

Die Tasche ist noch nicht gepackt, aber ich hab’s nicht weit: nur 120 km trennen mich vom Messegelände Hannover, wo morgen zum fünften Mal das Convention Camp stattfindet – eine Mischung aus geplantem Programm („Konferenz“) und freien Slots, die nach der Barcamp-Methodik durch Vorschläge der Teilnehmer gefüllt werden (vulgo „(Un)Konferenz“).

Waren es 2009 knapp 1000 Teilnehmer, rechnen die Veranstalter morgen mit mehr als 1.500 Gästen aus diversen „Zielgruppen“ rund um Internetbusiness und -Kommunikation: Weiterlesen

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[Infographic] Twitter facts 2012

Eine schöne Infografik hat www.website-monitoring.com zusammengestellt.

Die Zahlen liefern Futter für Skeptiker: von 500 Millionen registrierten Twitter-Benutzern sind nur 140 Millionen aktiv; 25% der Benutzer haben NULL follower, 40% haben nie ein tweet abgesendet. Unbestritten ist jedoch die wachsende Bedeutung von Twitter – zu den Top 5 Ländern zählen USA, UK, Australien, Brasilien und Canada, gefolgt von Indien, Frankreich, Indonesien, Iran und Irland.

Interessant für Marken: 79% der Benutzer von Twitter würden eine Marke eher empfehlen, der sie auf Twitter folgen. Und immerhin 67% der Benutzer von Twitter würden eher Marken kaufen,  denen sie auf Twitter folgen (Zahlen gelten für USA).

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Monitoringcamp am 9.-10. November 2012 in Hamburg

Heute beginnt das Monitoringcamp (www.monitoringcamp.de) in Hamburg, ein zweitägiges Barcamp, dessen Teilnehmer sich mit den Themen Social Media Monitoring und Web Monitoring beschäftigen wollen. Trotz des eher unüblichen Teilnahmepreises von 49,- Euro waren alle Tickets bereits zwei Monate vor Beginn ausverkauft. Der Teilnahmepreis geht in Ordnung, schließlich steckt eine Menge Organisation und Kosten hinter der Veranstaltung, die durch Sponsoren mittlerweile auch gut abgesichert scheint.

Kurz vor Beginn ist die Liste der Themen und Vorschläge stark angewachsen; überwiegend dreht sich das Interesse darum, wie Social Media Monitoring in den Griff zu bekommen ist.

Christine Heller (@punktefrau) hat im Vorfeld eine gute Übersicht kostenloser Monitoring-Tools zusammengestellt.

Der Hashtag ist #moca12.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie toll es die Barcamper hinbekommen, VOR der Veranstaltung einen hashtag festzulegen und zu kommunizieren. Die klassischen Veranstalter vergessen das immer noch gerne mal. Dann wird zu Beginn der Veranstaltung hektisch überlegt und entschieden, während auf twitter bereits zwei bis drei Alternativen kursieren. Ein zeitig festgelegter, in allen Kanälen koordinierter UND ans Publikum kommunizierter hashtag ist schließlich die beste Grundlage, um die Konversationen zu einer Veranstaltung zu tracken. Die Notwendigkeit einer konsistenten Hashtag-Strategie scheint noch nicht in den Köpfen aller Veranstalter angekommen zu sein. Vielleicht wissen wir nach diesem Barcamp mehr.

https://www.facebook.com/MonitoringCamp

twitter: @monitoringcamp

Das Ende der Hörprobe: Spotify startet in Deutschland

Auf diesen Tag haben viele gewartet: Spotify ist ab heute in Deinem Land verfügbar. In Deutschland.

Jetzt in Deinem Land verfügbar

Ab heute können Musikfans auch in Deutschland mit Spotify langfristig kostenlos Musik in voller Länge streamen. War man bisher auf Hörproben zwischen 30 und 90 Sekunden, kostenpflichtige Streams, Kaufmedien oder youtube angewiesen, um Musik on Demand zu hören, geht das mit Spotify jetzt kostenlos. Zehn Millionen Nutzer weltweit (davon 3 Mio. zahlende) in 13 Ländern und 16 Millionen Titel dieser Partner machen Spotify zu einem der größten Musikstreaming-Dienste. Technisch basiert es wie schon die Napster-Frühform auf P2P (peer-to-peer), nur mit dem Unterschied, dass jetzt legale Server irgendwo in Schweden stehen und streamen, was das Zeug hält. Jedenfalls stellt man sich das so vor. Was ist nun so revolutionär an Spotify? Eigentlich gar nichts, und doch: alles.

Revolution 1: Gratis-Streaming

Gratis-Tracks on Demand in voller Länge gab es in diesem Umfang noch nie. Künftig wird sich niemand, der einen Track oder ein Album kaufen will, mit Hörproben zufrieden geben müssen. Musikschnipsel werden endlich überflüssig – mit weitreichenden Folgen. Man darf gespannt sein, womit Apple iTunes künftig ausstatten wird, um Abwanderung zu stoppen. Und wie lange die Musikabteilungen in Märkten wie fnac oder Saturn noch Scanner zum Abspielen dieser Hörproben installiert haben werden – oder wann sie sich selbst gleich mit abbauen. Schließlich verkauft Spotify auch Musiktitel. Spotify hat drei Nutzungsmodelle, die man – anders als bei anderen Streamingdiensten – nicht lange suchen muss: Hol Dir Spotify

  • Spotify free: 6 Monate unlimited, danach wohl 10 Stunden pro Monat, 6 Mal pro Titel.
  • Spotify unlimited (ohne Werbung)  4,99€ / Monat
  • Spotify premium (+offline +mobile)  9,99€ /Monat

Die Bezahlstruktur ist identisch mit der von Rdio, mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Rdio keine Gratisvariante hat. Spotify free scheint langfristig kostenlos, wenn auch mit Einschränkungen. Die Veröffentlichung der gehörten Titel auf facebook ist per default aktiviert, lässt sich jedoch vom Benutzer abschalten. Das Gratishören wird somit schlicht durch Werbung erkauft – ein nachvollziehbares Modell. Sicher trackt spotify, was man hört, und wird diese Daten verarbeiten. Das ist bei anderen Streaming-Diensten aber nicht anders. Als alte lastfm-Hörerin stört mich dieser „Invest“ meinerseits nicht. Spotify funktioniert auch ohne Internet: Im Premium-Modus werden zuvor markierte Titel offline abgespielt – praktisch auf Parties oder Reisen. Die Musik wird „nicht heruntergeladen, sondern zwischengespeichert“ (wie lange hat der Übersetzer daran gefeilt?) – was bedeutet, dass die Tracks nur bei gültigem Account zugänglich sind (FAQ). Endet der Premium-Account, ist alles weg. „Zwischenspeichern“  hält 30 Tage. Alles in allem ein mehr als faires Angebot, dessen langfristige Gratis-Variante in der Tat eine „Revolution“ im Musikmarkt darstellt.

(Revolution 2: UX 2.0 – der mündige Kunde)

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Die Pilotphase ist vorbei: Apps für Messen und Kongresse werden erwachsen.

(Fachbeitrag veröffentlicht in MOBILE BUSINESS 10/11)

Im Auftrag der Heidelberg Mobil International habe ich einen Fachbeitrag für die MOBILE BUSINESS geschrieben. 

Scan als PDF: Die_Pilotphase_ist_vorbei_-_MOBILE_BUSINESS_Oktober_2011

Nachfolgend zur besseren Lesbarkeit der Originaltext, der auch auf der Website von Heidelberg Mobil veröffentlicht wurde.

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facebook: Gruseln ist gut!

Aus aktuellem Anlass greife ich einen früheren Entwurf auf, und poste ihn jetzt doch.

Ich höre immer wieder, dass die Freundschaftsvorschläge von Facebook als „gruselig“ empfunden werden, weil der Benutzer nicht nachvollziehen kann, woher sie kommen.

So ging es auch mir, als ich letztes Jahr auf meiner Facebook-Seite eine Anzeige am Bildschirmrand sah, die mir jemanden als Freund vorschlug, mit dem ich vor Jahren eine einzige E-Mail gewechselt hatte. Persönlich kannte ich diese Person nicht. Woher wusste Facebook – ?

Inzwischen ist bekannt, woher Facebook wusste. „Freunde finden“ heißt der harmlose Button, mit dem man Facebook Einblick in seinen E-Mail-Account gewährt. Besagte Person hatte ich nicht mal aktiv in einem Adressbuch gespeichert. Facebook hat einfach alle E-Mail-Adressen verwendet, die ich je benutzt habe.

Andere haben ähnliche Erfahrungen gemacht und experimentell geprüft (Facebook liest E-Mail Konten und mehr aus). Desweiteren wurden an E-Mail-Kontakte offenbar  Spam-Mails versendet (Facebook Freundefinder ist Spam Mailer). Spam deshalb, weil der Inhalt niemals mit dem „Einladenden“ abgestimmt war. Augenscheinlich spiegelte Facebook seinen Benutzern sogar falsche Tatsachen vor, nämlich dass bestimmte „Freunde“ den Freundefinder benutzt hätten (Vorsicht Freundefinder bei Facebook).

Kann das Facebook wirklich gewollt haben?

Wo bleibt da die Markensympathie?

Kann sich eine Marke Mißtrauen leisten?

Natürlich nicht.

Deshalb tut Facebook gut daran, die Gruppe „Ich habe noch nie im Leben den automatischen Freundefinder benutzt“ stehen zu lassen – auch wenn’s schmerzt. Transparenz auf der eigenen Plattform ist der konsequente Weg, den ein Social Network nun mal gehen muss.

Inzwischen werden nicht mehr jedes Mal Namen im Zusammenhang mit dem Freundefinder angezeigt (screenshots von heute):

Auch wenn’s gruselt: es ist gut, dass Facebook den Freundefinder so gemacht hat.

Nicht für die Marke. Aber für die Nutzer.

Denn die bekommen langsam ein Gefühl dafür, was „Datenkraken“ wie Facebook und Google können – und, in diesem Fall, auch dafür, was sie mit den Daten tun. Das ist mir lieber, als wenn meine Adresse ausschließlich im Verborgenen weiter gereicht würde. Was sicherlich ebenso geschieht. Aber durch die Freundschaftsvorschläge eben auch offen. Das kann uns nur eine gute Schule sein, nicht jeder API zu vertrauen. Mit der zunehmenden Verbreitung der Social Hubs, etwa in Mobiltelefonen wie dem Samsung Wave oder Windows Mobile 7, wird es künftig noch wichtiger werden, dass Nutzer Transparenz der Schnittstellen einfordern.

Gruseln ist gut.

Epilog:

Ich hatte dieses Blogpost schon unter dem Titel „facebook: das Gruseln ist amtlich“ im Juli begonnen, als ich im Urlaub in Mexico diese Meldung vom 07.07.2010 bekam:

Facebook droht Bußgeld wegen Datenhungers

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat ein Verfahren gegen Facebook eingeleitet. Dem Portal wird vorgeworfen, auch Daten von Nichtnutzern kommerziell zu verwerten.

Facebook ist nicht nur in Deutschland dafür kritisiert worden, dass bei Anwendungen wie dem sogenannten Friend Finding – der Suche nach Bekannten im Online-Netzwerk – die Adressbücher von Mitgliedern ausgewertet werden, die etwa in E-Mail-Konten oder auf dem Handy gespeichert sind. Dadurch wurden Menschen ungefragt zu einer Mitgliedschaft bei Facebook aufgefordert. Caspar bemängelt, dass dabei Daten von Nicht-Nutzern ohne deren Einwilligung erhoben, langfristig gespeichert und zu Vermarktungszwecken genutzt würden.

«Zu der Problematik der Nutzung von Daten Dritter haben uns in den letzten Monaten viele Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern erreicht, die darüber besorgt sind, dass Facebook über ihre Adressen verfügt und Kenntnisse über ihre persönlichen Beziehungen hat», erklärte der Datenschutzbeauftragte.

«Die Kontaktvorschläge, die Facebook in den Freundschaftseinladungen unterbreitet, geben durchaus Anlass zu der Vermutung, dass die aus den Adressbüchern der Nutzer erhobenen Daten auch zur Erstellung von Beziehungsprofilen von Nichtnutzern dienen.» Dies sei bei mehreren Millionen Mitgliedern allein in Deutschland eine beunruhigende Vorstellung.

Das Verfahren gibt Facebook die Möglichkeit, bis zum 11. August eine Stellungnahme abzugeben. Das Unternehmen bestätigte den Eingang des Schreibens. «Wir prüfen das zurzeit und werden innerhalb des festgelegten Zeitrahmens bereitwillig antworten», erklärte ein Sprecher.

Zu den Facebook-Kritikern gehört auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, die kürzlich in Berlin mit Managern des US-Unternehmens zusammentraf. Aigner wendet sich insbesondere gegen die Synchronisierung von Telefonbüchern, wie sie bei der Facebook- Anwendung für das iPhone vorgesehen ist. «In dieser Form ist die Synchronisation von Telefonbüchern meiner Ansicht nach rechtswidrig», erklärte die Ministerin. «Facebook muss das stoppen.« Bei dem Treffen habe das Unternehmen die Praxis eingeräumt und der Bundesregierung eine Überprüfung zugesagt, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

Über den aktuellen Stand des Verfahrens ist nichts bekannt; die Datenschutzdiskussion wird derzeit von Google Street View dominiert. Prof. Johannes Caspar hat seine Bedenken in einem Essay formuliert: Facebook – oder im Herbst des Datenschutzes?

Facebook plant nahtlose Nutzerdaten – pardon, Nachrichtendienste

Eigentlich schade. Es könnte so schön sein, wenn … ja wenn.

Facebook kündigte in dieser Woche auf seinem Blog einen neuen Nachrichtendienst namens Seamless Messaging an:

Today I’m excited to announce the next evolution of Messages. You decide how you want to talk to your friends: via SMS, chat, email or Messages. They will receive your message through whatever medium or device is convenient for them, and you can both have a conversation in real time.  You shouldn’t have to remember who prefers IM over email or worry about which technology to use.  Simply choose their name and type a message.

Damit soll es möglich sein, auch mit Nicht-Nutzern eine Konversation im Facebook-Stil aufzubauen und zu archivieren (via):

Jeder Nutzer erhält auf Wunsch eine E-Mail-Adresse mit der Endung @facebook.com. Dennoch wollte Facebook-Chef Mark Zuckerberg das neue System nicht als „E-Mail-Killer“ bezeichnen, der dem in den USA sehr beliebten Google-Angebot Gmail Konkurrenz macht. Das System verzichte beispielsweise auf typische Elemente wie Betreffzeilen, erklärte Facebook-Manager Andrew Bosworth: „Wir haben es mehr wie einen Chat gestaltet.“

Beim neuen Facebook-Feature werden alle Konversationen mit einer Person an einem Ort zusammengeführt und können dauerhaft archiviert werden. Als Beispiel nannte Bosworth die Nachrichten, die man mit seinem Partner austausche – vom ersten „Nice to meet you“ (Schön Dich zu sehen) bis zur Frage, wer die Kinder vom Fußball-Training abhole.

Die Ankündigung des „Seamless Messaging“ löste bisher kaum Begeisterung aus. So warnt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Prof. Johannes Caspar davor, sämtliche Kommunikation bei einem Dienst zu bündeln (via):

„Ob es sinnvoll ist, so viele Informationen einem Anbieter in die Hand zu geben, ist fraglich“, warnte Caspar. „Jeder muss wissen: Wenn die Daten außerhalb des Landes gespeichert werden, können die deutschen Datenschutzbehörden nicht kontrollieren, wie damit verfahren wird.“ So betone Facebook ausdrücklich, dass die von Kalifornien aus angebotenen Dienste nicht durch deutsches oder europäisches Datenschutzrecht geregelt würden.

Die nahtlose Nachrichtenzentrale wird auch als riskantes Einfallstor für schädliche Anhänge eingeschätzt:

(via)

[…] Graham Cluley vom Sicherheitsaanbieter Sophos. In sozialen Netzwerken sei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Link geöffnet wird, höher, weil die Nachricht von einem vermeintlich vertrauenswürdigen Profil – einem Facebook-Freund – kommt. Dadurch steige die Versuchung für Cyberkriminelle, persönliche Profile zu hacken und ohne Wissen des Nutzers Schädlinge an sein Netzwerk zu verbreiten, erklärt Cluley.

Nutzer, die ihren Klarnamen als öffentlichen Profil-Namen gewählt haben, geben somit auch ihre Facebook-E-Mail-Adresse preis. Die Privatsphäreneinstellungen sollten daher so geändert werden, dass nur Mails von „Freunden“ empfangen werden können.

Mit dem neuen Service können nicht nur Links, Fotos und Videos versendet werden, sondern auch externe Inhalte wie Textdateien und Tabellen. Damit steigt die Gefahr, auch Schadsoftware oder Spam zu erhalten. E-Mails von Fremden werden zwar aussortiert und in einen gesonderten Ordner verschoben, allerdings gibt es keine Erkennungsmöglichkeit für gefälschte E-Mails, bei denen Betrüger den Namen eines Freundes nutzen. Diese Mails landen nach wie vor im „Freunde“-Ordner und sind damit vertrauenswürdig. Bisher ist noch unklar, wie die Bedrohungen durch externe Anhänge verhindert werden sollen. Auch wenn man sich bei Facebook in einem geschlossenen Kreis von Freunden wähnt, sollte man nicht jeder Nachricht vertrauen und stets kritisch bleiben, wenn sie Anhänge enthält, so wie das für jede externe E-Mail gilt.

Ob der nahtlose Nachrichtendienst in Deutschland viele Anhänger finden wird, ist noch offen.

Angesichts der Kritik an Google Street View und wiederholter Datenpannen, etwa bei StudiVZ oder der Deutschen Telekom, wird jeder Versuch, Nutzerservices und damit Nutzerdaten zu bündeln, einen bewussteren Umgang mit Sozialen Netzwerken bei den Benutzern fördern und damit die willkürliche Verwendung von Nutzerdaten erschweren.

Für die sozialen Netzwerke, insbesondere große Marken wie Facebook, Google und Yahoo, wird es künftig lebenswichtig sein, die Nutzer durch  Transparenz zu überzeugen und zu halten. Dazu gehören klare und verständliche Optionen bezüglich der Privatsphäre und die Voreinstellung „nur Freunde“ für alle Datenfreigaben. Dann würden mehr Menschen diese Dienste mit weniger unguten Gefühlen nutzen.

Weltweit hat Facebook zur Zeit etwa 500 Millionen Nutzer, in Deutschland 11 Millionen und liegt damit knapp vor XING (geschätzte 3 Millionen in Deutschland) und – noch – hinter Schüler-/Studi-/MeinVZ (17 Millionen).