Social Media Monitoring: Kleines Glossar

Kleines Wörterbuch des Social Media Monitorings, zusammengetragen auf dem MonitoringCamp 2012.

  • KPI = Key Performance Indicator (aus Ziel hergeleitet) vs. Metrik (Messung)
    Die KPI werden festgelegt nach der Zielsetzung, z.B. Fans, die auf Posts antworten
  • ROI = Return on Investment Einheit=€
    Beispiel: Aktion auf fb mit exklusivem Link zu shop, dort könnten die Umsätze direkt der Aktion zugeordnet werden.
  • Engagement = antworten, posten, liken = Dialog
  • 90:9:1 Formel (Nielsen) = 90% der Fans lesen nur mit, 9% posten ab und zu, 1% posten regelmäßig, teilen, sind Botschafter
  • Involvement = Interesse, Einstellung, Beschäftigung mit Produkt (z.B. bei Autokauf ist das Involvement viel höher als beim Kaugummikauf)
  • Sentiment = Stimmungsanalyse, Tonalität. Ausprägungen: positiv, neutral, negativ (häufig 10,80,10). Muss manuell gemacht werden. Mechanical Turk via Amazon. ODESK Weiterlesen
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scoyo – Lernen für Digital Natives

Die  „Generation Prensky“ (Don’t bother me mom – I’m learning) dürfte jubeln: Endlich mal Lernmedien, die auf Digital Natives zugeschnitten sind – übersichtlich gegliedert, interaktiv,  reich illustriert (was nicht heißen soll, dass DN nicht lesen können), ansprechend gestaltet und vernetzt.

Seit November 2008 war scoyo in der Open BETA – seit diesem Monat eröffnete www.scoyo.com sogar in den USA. Ein ungewöhnlicher Weg für ein Bildungsmedium – üblicherweise gehen die Exporte anders herum (vor allem, wenn man Games mitzählt), aber selten von Deutschland aus über den großen Teich. Hierzulande legt scoyo mit der Vermarktung richtig los. Nach der Aktion bei Tchibo wurde scoyo diese Woche an einem Bahnhof gesichtet:

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Die nach eigener Aussage „Deutschlands größte Lernplattform“ hat eine liebevoll und durchdacht gestaltete Website hingelegt, auf der sich zahlreiche Teaser für die scoyo-Produkte befinden. Kostenlos testen kann man nach Registrierung. Mehr demnächst an dieser Stelle. Ich freu mich drauf !

markenbildung

Über die Bildung von Marken und Bildung als Marke. Den Begriff „Markenbildung“ habe ich erstmals 2002 verwendet, als Titel meiner Antrittspräsentation für das Konzernmarketing der COGNOS AG. Damals ging es u.a. darum, inwiefern eine Dachmarke für die Vermarktung einzelner Bildungsunternehmen relevant ist, und welchen Mehrwert sie im Gefüge liefert. Eine – klar – immer noch spannende Frage, über die ich später mehr schreiben werde. Doch war die Frage in der genannten Situation nicht akademisch, sondern unternehmerisch zu lösen – lohnt es sich, in den Aufbau einer Bildungsmarke zu investieren? Eine Antwort ist zumindest klar: jedes Bildungsunternehmen kommuniziert: mit potenziellen Kunden (Schülern, Studenten und Teilnehmern), mit deren Geldgebern (Eltern, Großeltern oder Firmen) und mit der Öffentlichkeit. Und je klarer und sympathischer das Bild ist, das durch diese Kommunikation entsteht, desto besser macht sich diese Kommunikation bezahlt. „Markenbildung“ ist also keine Frage des Budgets, sondern dessen optimaler Verwendung. Heute ist ja bekanntlich alles anders – um mit David Weinberger & Co. zu sprechen: „Marken sind Gespräche“ (auf diesen Spruch ist mokono auch schon gekommen, aber dadurch wird er nicht weniger wahr). Darüber werde ich hier künftig schreiben und ein bisschen sammeln.