Pressearbeit für Unternehmerinnen: Von Buschmessern und Beton im Garten

Zum Chefinnenabend treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat Unternehmerinnen zum Austausch. Der gestrige Termin war gut besucht, denn ein Impulsvortrag zum Thema Pressearbeit war angekündigt. Ich hatte angeboten, ein paar Tipps zum Schreiben von Pressetexten, Aufbau von Presseverteilern etc. zu geben und eigene Pressetexte der Teilnehmerinnen zu besprechen.

Da die Veranstaltung zwischen 19.00 und 21.00 Uhr stattfand, wandelte ich den „Impulsvortrag“ in einen interaktiven Workshop um, um Müdigkeit vorzubeugen. Hat geklappt: die Chefinnen haben toll mitgemacht und dafür bedanke ich mich herzlich!

Über die wesentlichen Merkmale der Pressearbeit ist schon genug geschrieben worden; unter anderem hier und hier (letztere mit zahlreichen Whitepapers, Analysen von Online-Pressediensten u.v.m.). Die Transferleistungen der Chefinnen auf die eigene Thematik sind mir aber ein Blogpost wert *g*. Und „ganz nebenbei“ fasse ich das besprochene mal zusammen.

  1. Relevanz schaffen durch Innovationen (neuartige Haarfarbe ohne Ammoniak), Erfindungen (neuartige Kissen, mehr wird nicht verraten), gesellschaftliche Trends (Veganer Lebensstil) und Termine (Neu-/Wiedereröffnungen), klar.
  2. Fakten und Zahlen gilt die Liebe eines jeden Redakteurs – und Lesers. Hat man keine, schafft man welche: man erstelle und / oder zitiere Studien, Befragungen, summiere eigene Erfahrungen in Numerik: 75% der Käufer… genau.

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Die neue Mobilität: Kein Auto, vier Macs

Wie ihr richtig vermutet, handelt es sich bei diesem Titel nicht um eine zu-Fuß-Bestellung bei einer Fast-Food-Kette.

Es geht um steigende Smartphone-Nutzung bei sinkender Attraktivität, ein Auto zu besitzen. Was man daraus macht, zeigen Firmen wie flinc, carzapp, oder tamyca, die privates Carsharing sinnvoll mit Smartphone-Funktionen verknüpfen – vom integrierten Navi, das potenzielle Mitfahrer in Echtzeit auf der Strecke anzeigt (flinc), bis zur Ersetzung des Autoschlüssels durch das iPhone (carzapp, flinc).

Ich selbst habe vor drei Jahren eine bewusste Entscheidung getroffen: ich habe kein eigenes Auto mehr – ich fahre Rad, Taxi, Bus, Zug oder fliege. Ein eigenes Auto permanent stehen zu haben ist mir einfach zu teuer. Wertverlust! Risiko! Ich stell mir keine X-tausend Euro auf die Straße. Kraftstoff: 1,50€ pro Liter? No way. Ich weiß noch, als Benzin 62 Pfennig pro Liter kostete – heute zahlt man das fünffache! Für jeden verdammten Liter. Wenn ich ein Auto brauche, leihe ich mir eins von privat. Hätte ich diese Möglichkeit nicht, wäre ich schon längst einem carsharing beigetreten.

In dem selben Zeitraum, seit ich kein Auto mehr habe, habe ich zwei Macs und zwei iPhones angeschafft. (Brauche ich alles beruflich! Ja!) Statussymbole ändern sich – ein Auto ist nurmehr dafür da, von A nach B zu kommen. Coolness geht heute anders. Zum Beispiel so: Der Gründer von flinc erläutert, warum carsharing heute keine Ausreden mehr akzeptiert und verschenkt sein Auto. Sehenswert!

Das Ende der Hörprobe: Spotify startet in Deutschland

Auf diesen Tag haben viele gewartet: Spotify ist ab heute in Deinem Land verfügbar. In Deutschland.

Jetzt in Deinem Land verfügbar

Ab heute können Musikfans auch in Deutschland mit Spotify langfristig kostenlos Musik in voller Länge streamen. War man bisher auf Hörproben zwischen 30 und 90 Sekunden, kostenpflichtige Streams, Kaufmedien oder youtube angewiesen, um Musik on Demand zu hören, geht das mit Spotify jetzt kostenlos. Zehn Millionen Nutzer weltweit (davon 3 Mio. zahlende) in 13 Ländern und 16 Millionen Titel dieser Partner machen Spotify zu einem der größten Musikstreaming-Dienste. Technisch basiert es wie schon die Napster-Frühform auf P2P (peer-to-peer), nur mit dem Unterschied, dass jetzt legale Server irgendwo in Schweden stehen und streamen, was das Zeug hält. Jedenfalls stellt man sich das so vor. Was ist nun so revolutionär an Spotify? Eigentlich gar nichts, und doch: alles.

Revolution 1: Gratis-Streaming

Gratis-Tracks on Demand in voller Länge gab es in diesem Umfang noch nie. Künftig wird sich niemand, der einen Track oder ein Album kaufen will, mit Hörproben zufrieden geben müssen. Musikschnipsel werden endlich überflüssig – mit weitreichenden Folgen. Man darf gespannt sein, womit Apple iTunes künftig ausstatten wird, um Abwanderung zu stoppen. Und wie lange die Musikabteilungen in Märkten wie fnac oder Saturn noch Scanner zum Abspielen dieser Hörproben installiert haben werden – oder wann sie sich selbst gleich mit abbauen. Schließlich verkauft Spotify auch Musiktitel. Spotify hat drei Nutzungsmodelle, die man – anders als bei anderen Streamingdiensten – nicht lange suchen muss: Hol Dir Spotify

  • Spotify free: 6 Monate unlimited, danach wohl 10 Stunden pro Monat, 6 Mal pro Titel.
  • Spotify unlimited (ohne Werbung)  4,99€ / Monat
  • Spotify premium (+offline +mobile)  9,99€ /Monat

Die Bezahlstruktur ist identisch mit der von Rdio, mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Rdio keine Gratisvariante hat. Spotify free scheint langfristig kostenlos, wenn auch mit Einschränkungen. Die Veröffentlichung der gehörten Titel auf facebook ist per default aktiviert, lässt sich jedoch vom Benutzer abschalten. Das Gratishören wird somit schlicht durch Werbung erkauft – ein nachvollziehbares Modell. Sicher trackt spotify, was man hört, und wird diese Daten verarbeiten. Das ist bei anderen Streaming-Diensten aber nicht anders. Als alte lastfm-Hörerin stört mich dieser „Invest“ meinerseits nicht. Spotify funktioniert auch ohne Internet: Im Premium-Modus werden zuvor markierte Titel offline abgespielt – praktisch auf Parties oder Reisen. Die Musik wird „nicht heruntergeladen, sondern zwischengespeichert“ (wie lange hat der Übersetzer daran gefeilt?) – was bedeutet, dass die Tracks nur bei gültigem Account zugänglich sind (FAQ). Endet der Premium-Account, ist alles weg. „Zwischenspeichern“  hält 30 Tage. Alles in allem ein mehr als faires Angebot, dessen langfristige Gratis-Variante in der Tat eine „Revolution“ im Musikmarkt darstellt.

(Revolution 2: UX 2.0 – der mündige Kunde)

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Die Pilotphase ist vorbei: Apps für Messen und Kongresse werden erwachsen.

(Fachbeitrag veröffentlicht in MOBILE BUSINESS 10/11)

Im Auftrag der Heidelberg Mobil International habe ich einen Fachbeitrag für die MOBILE BUSINESS geschrieben. 

Scan als PDF: Die_Pilotphase_ist_vorbei_-_MOBILE_BUSINESS_Oktober_2011

Nachfolgend zur besseren Lesbarkeit der Originaltext, der auch auf der Website von Heidelberg Mobil veröffentlicht wurde.

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The next app – die #next11 in der Tasche

Die next conference 2011 steht vor der Tür, genauer gesagt, sie beginnt in zehneinhalb Stunden.

Das Programm klingt schon mal sehr gut; im Vergleich zum Vorjahr hat die next nun drei Tracks mehr, nämlich sechs:

This year NEXT is all about Data Love. Together with well-known representatives of the international Internet industry our programme developers appointed digital industry experts to be curators of our theme tracks:

InternationalCommerceMedia,SocialMobileBranding and Technology.

Leider habe ich kaum Zeit, die Sessionbeschreibungen vorher zu lesen (zumal, wenn ich am Vorabend noch blogge, statt zu packen). „mobile“ und „international“ interessieren mich am meisten – und sowieso fährt die Hälfte der Leute wegen der Leute hin.

Natürlich liegen viele Sessions, die mich interessieren, parallel. Ich denke, ich werde mich vor Ort entscheiden. Und dafür werde ich die iphone App ausprobieren. Da ich mich beruflich mit dem Thema beschäftige, für mich ein Grund mehr, mir die App zur next 11 genauer anzusehen. Über die App zur next 10 habe ich hier geschrieben.

Die iPhone App zur next 11 wurde von SinnerSchrader und Infomantis GmbH entwickelt. Von diesem Absender findet sich nur diese App im Store – was nicht heißen muss, dass es die erste App von Infomantis ist.

Reduktion rulez…

Der homescreen spiegelt sehr schön den look-and-feel der next11 wieder. Er enthält „nur“ die vier Punkte des Hauptmenüs. Genau richtig, um im Konferenztrubel mal schnell etwas nachzusehen. Der „gleitende Kalender“ unter „Programme“ ist ebenfalls perfekt dafür. Es ist zwar immer nur ein timeslot sichtbar, aber die entsprechenden tracks stehen immer dabei. Die Orientierung ist somit etwas besser als in der letzten App, wo die Track-Themen nicht immer zu sehen waren. Durch die timeslots kann man seitlich „wischen“ – macht Spass und entspricht den Gewohnheiten der Apple-Benutzer. Finde ich gut gelöst!

… außer manchmal

Durch Klick auf das stilisierte „Herz/Häkchen“ rechts oben lässt sich jeder Programmpunkt in die eigene Favoritenliste aufnehmen. Diese funktioniert ohne Registrierung und hält auch dem Schließen der App stand: Wunderbar. Lediglich die Bestätigung des „Favorisierens“ könnte stärker sein: das „Herz/Häkchen“ färbt sich kaum merklich um – etwas mehr wäre hier mehr gewesen. Dafür sind die Favoriten im gleitenden Kalender auf einen Blick erkennbar aufgrund einer leichten Einfärbung des „Herzchens“. (In der next10 App färbte sich das ganze Feld ein, aber das hätte hier nicht funktioniert, da bereits die Tracktitel vollfarbig sind.)

Hauptsache, es geht um die Welt!

Natürlich kann man jeden Programmpunkt auf twitter und facebook posten – inzwischen Standard bei Konferenz-Apps. Konnte man in der next10 App zwischen drei twitter-clients wählen, wird man jetzt auf eine Website im Safari-Browser geleitet. Dort steht der generierte tweettext, den man abschicken oder verändern kann. Man könnte zum Beispiel „via #next11 iPhone App“ dazu schreiben. Vom Browser zurück zur App gelangt man über den homebutton des Geräts. Ich bin gespannt, wie stark das genutzt wird. Für den Veranstalter ein klarer Vorteil, wenn die Teilnehmer die Konferenz über die Stadtgrenzen Berlins hinaus in die Welt posaunen posten.

Alles in allem ein guter Konferenzguide, für die Zugfahrt und den schnellen Blick zwischendurch. Fürs „netzwerken“ hätte man wieder die Teilnehmerliste und evtl. eine „ich gehe hin“ Funktion für jede Session machen können. Aber das wird sich ohnehin auf twitter abspielen. Und für mehr Features hat man eh keine Zeit, schließlich ist man ja vor Ort, um Spass zu haben fachlichen Input zu sammeln und gute Gespräche zu führen.

Qype erster Partner in Europa für facebook places

Soeben haben Qype und facebook die Integration von facebook places in Qype bekannt gegeben.

Der facebook social graph wird tief in Qype integriert und hilft den Benutzern, die Empfehlungen auf Qype durch den eigenen social graph zu filtern. Empfehlungen werden damit (theoretisch) relevanter, wenn sie durch eigene Freunde kommen. Zumindest, wenn man deren Geschmack kennt und – noch besser – teilt.

Qype hat 17 Millionen registrierte Benutzer in Europa und 1 Million downloads der Mobile App.

Das update der Qype App mit facebook places integration wird heute im Apple App Store erhältlich sein.

Ein Video der Ankündigung folgt später an dieser Stelle.

Gruß aus Paris!

Edit: hier kommt das Video!

Weitere Screenshots auf dem Qype-Blog.

 

facebook: Gruseln ist gut!

Aus aktuellem Anlass greife ich einen früheren Entwurf auf, und poste ihn jetzt doch.

Ich höre immer wieder, dass die Freundschaftsvorschläge von Facebook als „gruselig“ empfunden werden, weil der Benutzer nicht nachvollziehen kann, woher sie kommen.

So ging es auch mir, als ich letztes Jahr auf meiner Facebook-Seite eine Anzeige am Bildschirmrand sah, die mir jemanden als Freund vorschlug, mit dem ich vor Jahren eine einzige E-Mail gewechselt hatte. Persönlich kannte ich diese Person nicht. Woher wusste Facebook – ?

Inzwischen ist bekannt, woher Facebook wusste. „Freunde finden“ heißt der harmlose Button, mit dem man Facebook Einblick in seinen E-Mail-Account gewährt. Besagte Person hatte ich nicht mal aktiv in einem Adressbuch gespeichert. Facebook hat einfach alle E-Mail-Adressen verwendet, die ich je benutzt habe.

Andere haben ähnliche Erfahrungen gemacht und experimentell geprüft (Facebook liest E-Mail Konten und mehr aus). Desweiteren wurden an E-Mail-Kontakte offenbar  Spam-Mails versendet (Facebook Freundefinder ist Spam Mailer). Spam deshalb, weil der Inhalt niemals mit dem „Einladenden“ abgestimmt war. Augenscheinlich spiegelte Facebook seinen Benutzern sogar falsche Tatsachen vor, nämlich dass bestimmte „Freunde“ den Freundefinder benutzt hätten (Vorsicht Freundefinder bei Facebook).

Kann das Facebook wirklich gewollt haben?

Wo bleibt da die Markensympathie?

Kann sich eine Marke Mißtrauen leisten?

Natürlich nicht.

Deshalb tut Facebook gut daran, die Gruppe „Ich habe noch nie im Leben den automatischen Freundefinder benutzt“ stehen zu lassen – auch wenn’s schmerzt. Transparenz auf der eigenen Plattform ist der konsequente Weg, den ein Social Network nun mal gehen muss.

Inzwischen werden nicht mehr jedes Mal Namen im Zusammenhang mit dem Freundefinder angezeigt (screenshots von heute):

Auch wenn’s gruselt: es ist gut, dass Facebook den Freundefinder so gemacht hat.

Nicht für die Marke. Aber für die Nutzer.

Denn die bekommen langsam ein Gefühl dafür, was „Datenkraken“ wie Facebook und Google können – und, in diesem Fall, auch dafür, was sie mit den Daten tun. Das ist mir lieber, als wenn meine Adresse ausschließlich im Verborgenen weiter gereicht würde. Was sicherlich ebenso geschieht. Aber durch die Freundschaftsvorschläge eben auch offen. Das kann uns nur eine gute Schule sein, nicht jeder API zu vertrauen. Mit der zunehmenden Verbreitung der Social Hubs, etwa in Mobiltelefonen wie dem Samsung Wave oder Windows Mobile 7, wird es künftig noch wichtiger werden, dass Nutzer Transparenz der Schnittstellen einfordern.

Gruseln ist gut.

Epilog:

Ich hatte dieses Blogpost schon unter dem Titel „facebook: das Gruseln ist amtlich“ im Juli begonnen, als ich im Urlaub in Mexico diese Meldung vom 07.07.2010 bekam:

Facebook droht Bußgeld wegen Datenhungers

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat ein Verfahren gegen Facebook eingeleitet. Dem Portal wird vorgeworfen, auch Daten von Nichtnutzern kommerziell zu verwerten.

Facebook ist nicht nur in Deutschland dafür kritisiert worden, dass bei Anwendungen wie dem sogenannten Friend Finding – der Suche nach Bekannten im Online-Netzwerk – die Adressbücher von Mitgliedern ausgewertet werden, die etwa in E-Mail-Konten oder auf dem Handy gespeichert sind. Dadurch wurden Menschen ungefragt zu einer Mitgliedschaft bei Facebook aufgefordert. Caspar bemängelt, dass dabei Daten von Nicht-Nutzern ohne deren Einwilligung erhoben, langfristig gespeichert und zu Vermarktungszwecken genutzt würden.

«Zu der Problematik der Nutzung von Daten Dritter haben uns in den letzten Monaten viele Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern erreicht, die darüber besorgt sind, dass Facebook über ihre Adressen verfügt und Kenntnisse über ihre persönlichen Beziehungen hat», erklärte der Datenschutzbeauftragte.

«Die Kontaktvorschläge, die Facebook in den Freundschaftseinladungen unterbreitet, geben durchaus Anlass zu der Vermutung, dass die aus den Adressbüchern der Nutzer erhobenen Daten auch zur Erstellung von Beziehungsprofilen von Nichtnutzern dienen.» Dies sei bei mehreren Millionen Mitgliedern allein in Deutschland eine beunruhigende Vorstellung.

Das Verfahren gibt Facebook die Möglichkeit, bis zum 11. August eine Stellungnahme abzugeben. Das Unternehmen bestätigte den Eingang des Schreibens. «Wir prüfen das zurzeit und werden innerhalb des festgelegten Zeitrahmens bereitwillig antworten», erklärte ein Sprecher.

Zu den Facebook-Kritikern gehört auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, die kürzlich in Berlin mit Managern des US-Unternehmens zusammentraf. Aigner wendet sich insbesondere gegen die Synchronisierung von Telefonbüchern, wie sie bei der Facebook- Anwendung für das iPhone vorgesehen ist. «In dieser Form ist die Synchronisation von Telefonbüchern meiner Ansicht nach rechtswidrig», erklärte die Ministerin. «Facebook muss das stoppen.« Bei dem Treffen habe das Unternehmen die Praxis eingeräumt und der Bundesregierung eine Überprüfung zugesagt, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

Über den aktuellen Stand des Verfahrens ist nichts bekannt; die Datenschutzdiskussion wird derzeit von Google Street View dominiert. Prof. Johannes Caspar hat seine Bedenken in einem Essay formuliert: Facebook – oder im Herbst des Datenschutzes?