Die neue Mobilität: Kein Auto, vier Macs

Wie ihr richtig vermutet, handelt es sich bei diesem Titel nicht um eine zu-Fuß-Bestellung bei einer Fast-Food-Kette.

Es geht um steigende Smartphone-Nutzung bei sinkender Attraktivität, ein Auto zu besitzen. Was man daraus macht, zeigen Firmen wie flinc, carzapp, oder tamyca, die privates Carsharing sinnvoll mit Smartphone-Funktionen verknüpfen – vom integrierten Navi, das potenzielle Mitfahrer in Echtzeit auf der Strecke anzeigt (flinc), bis zur Ersetzung des Autoschlüssels durch das iPhone (carzapp, flinc).

Ich selbst habe vor drei Jahren eine bewusste Entscheidung getroffen: ich habe kein eigenes Auto mehr – ich fahre Rad, Taxi, Bus, Zug oder fliege. Ein eigenes Auto permanent stehen zu haben ist mir einfach zu teuer. Wertverlust! Risiko! Ich stell mir keine X-tausend Euro auf die Straße. Kraftstoff: 1,50€ pro Liter? No way. Ich weiß noch, als Benzin 62 Pfennig pro Liter kostete – heute zahlt man das fünffache! Für jeden verdammten Liter. Wenn ich ein Auto brauche, leihe ich mir eins von privat. Hätte ich diese Möglichkeit nicht, wäre ich schon längst einem carsharing beigetreten.

In dem selben Zeitraum, seit ich kein Auto mehr habe, habe ich zwei Macs und zwei iPhones angeschafft. (Brauche ich alles beruflich! Ja!) Statussymbole ändern sich – ein Auto ist nurmehr dafür da, von A nach B zu kommen. Coolness geht heute anders. Zum Beispiel so: Der Gründer von flinc erläutert, warum carsharing heute keine Ausreden mehr akzeptiert und verschenkt sein Auto. Sehenswert!

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